Ein Altbau ein paar Schritte vom Werdener Markt. Zweiter Stock, kein Aufzug, das Treppenhaus schmal. Unten läuft die Brückstraße, über die der Durchgangsverkehr mitten durch den Ort geht. Ein Platz für den Transporter ist nicht in Sicht. Oben steht eine Wohnung, in der jemand ein halbes Leben lang gewohnt hat. Der Keller ist voll. Der Dachboden auch. Und du wohnst weit weg und hast drei Tage frei.
Was die Bebauung in Werden praktisch bedeutet
Werden liegt im Süden von Essen, unten im Ruhrtal. Der Ort ist alt. Die Abtei prägt ihn seit vielen Jahrhunderten, heute sitzt dort die Folkwang Universität der Künste. Rund um Kastellplatz und Rittergasse steht die kleine Altstadt, teils mit Fachwerk. Vieles davon ist erhalten geblieben. Das ist schön anzusehen. Für eine Wohnungsauflösung in Werden ist es vor allem Arbeit.
Die Gassen sind eng. Die Gehwege im Ortskern sind stellenweise sehr schmal. Der Verkehr läuft über den Werdener Markt zusammen, dort steht er regelmäßig. Auf der Abteistraße und der Brückstraße behindert schon der normale Liefer- und Parkverkehr den Rest. Parkplätze sind im Zentrum knapp. Die Stadt selbst spricht von einem Mangel an Parkmöglichkeiten, besonders in der Altstadt und rund um die Universität.
Dazu kommt der Hang. Werden ist nicht flach. Manche Straßen steigen deutlich an. Die Ruhr teilt den Stadtteil in zwei Hälften, verbunden über die Brücke. Für eine Entrümpelung in Essen-Werden heißt das: vorher klären, wo der Wagen steht, wie weit getragen wird und wann geladen werden darf. Sonst steht das Fahrzeug falsch und der halbe Tag ist weg.
Und dann sind da die Häuser selbst. Alte Keller mit niedrigen Decken und feuchten Ecken. Dachböden über steile Stiegen. In beidem liegt oft mehr als in der Wohnung darüber. Genau dort taucht auch das auf, was niemand erwartet hat: Briefe, Schmuck, alte Papiere.
Erst sichten, dann räumen
Bevor der erste Karton nach unten geht, wird geschaut. Nicht schnell, sondern der Reihe nach.
Jeder Raum wird fotografiert, auch Keller und Dachboden. So kannst du später nachvollziehen, wie es ausgesehen hat, ohne selbst dagewesen zu sein.
Was Wert hat, kommt auf eine Liste. Möbel, Uhren, Schmuck, Bilder, Porzellan, Werkzeug. Nichts verschwindet still im Container.
Persönliche Dinge werden zur Seite gestellt und gesichert. Fotos, Briefe, Urkunden, Ausweise, Versicherungsunterlagen, Sparbücher. Das kommt in Kisten und geht an dich. Erst danach wird geräumt.
Wenn du nicht vor Ort sein kannst, läuft der Abgleich über Fotos und Telefon. Du entscheidest, was bleibt und was geht.
Was danach mit der Immobilie passiert
Leer sieht man erst, was das Objekt wirklich ist. Teppich raus, Tapete runter, dann zeigt sich der Boden und die Wand darunter. Oft reicht wenig: streichen, kleine Reparaturen, Bad und Küche sauber machen. Manchmal ist mehr nötig. Was sich lohnt und was nicht, wird vorher besprochen.
Werden ist ein gefragter Wohnort. Wald, Ruhr und der Baldeneysee liegen vor der Tür, der Ortskern hat gewachsene Läden und Gastronomie, die Bahn hält im Stadtteil. Gewohnt wird gemischt: Studierende, Familien, ältere Leute, die seit Jahrzehnten hier sind. Die Bebauung ist eher kompakt, viele Mehrfamilienhäuser, dazwischen Altbau in der Altstadt und Häuser am Hang. Käufer schauen hier genau hin. Auf den Zustand, auf die Lage im Hang, auf den Zuschnitt, auf Treppen und Parkmöglichkeit. Ein sauber geräumtes und hergerichtetes Objekt startet anders in die Vermarktung als eine volle Wohnung mit Kellerlast.
Bewertung und Verkauf übernimmt danach dein Ansprechpartner Christian Gottschling. Räumung, Instandsetzung, Bewertung und Verkauf laufen so über eine Stelle, statt über vier Firmen, die sich gegenseitig nicht kennen.
Für wen das nicht gedacht ist
Das hier gilt für Eigentumswohnungen und Häuser. Für Mietwohnungen nicht. Wenn eine Mietwohnung nach einem Todesfall geräumt und an den Vermieter zurückgegeben werden muss, ist das ein anderer Ablauf und hier falsch. Normale Umzüge gehören auch nicht dazu. Wer von A nach B zieht und Kisten getragen haben will, braucht ein Umzugsunternehmen, keine Nachlassauflösung in Werden.
Kurz zusammengefasst
Enge Altstadtgassen, Hanglagen, knappe Parkplätze und volle Altbaukeller machen eine Haushaltsauflösung in Essen Werden aufwendiger, als sie von außen aussieht. Deshalb wird erst gesichtet und dokumentiert, dann geräumt. Persönliche Unterlagen und Wertsachen bekommst du in die Hand, bevor irgendetwas entsorgt wird. Danach kann dieselbe Stelle die Immobilie herrichten, bewerten und verkaufen, auch wenn du selbst nicht in Essen wohnst.
Ruf an unter 0201 453 177 97 und schildere kurz, um welches Objekt es geht.
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Sprich einmal kurz mit jemandem, der das jede Woche macht
Zehn Minuten am Telefon reichen meistens, um zu klären, was in deinem Fall der nächste sinnvolle Schritt ist. Danach entscheidest du in Ruhe – ganz ohne Verpflichtung.