Wohnung auflösen, wenn Sie weit weg wohnen

Sie wohnen in Hamburg, München oder Zürich. Die Wohnung steht in Essen.

Zwischen Ihnen und der Wohnungstür liegen ein paar hundert Kilometer. Dazu ein Job, der nicht wartet, und eine Familie, die Sie am Wochenende braucht. Ihre Urlaubstage sind kostbar. Fünf Wochenenden hintereinander hinfahren geht einfach nicht.

Trotzdem läuft die Uhr. Die Wohnung steht voll. Post kommt weiter an. Und irgendwo im Kopf sitzen der Gedanke: Das muss ich bald angehen.

Was aus der Ferne nicht funktioniert

Die meisten Aufgaben bei einer Haushaltsauflösung sind klein. Aber fast jede verlangt, dass jemand da ist.

Ein Handwerker will die Wohnung sehen, bevor er ein Angebot macht. Danach will er rein, um zu arbeiten. Beides sind Termine, oft werktags, oft vormittags.

Schlüssel müssen übergeben werden. Nicht per Post, sondern von Hand.

Ein Container braucht eine Genehmigung und einen Stellplatz. Jemand muss da sein, wenn er kommt, und jemand muss da sein, wenn er wieder abgeholt wird.

Dann die Hausverwaltung. Die Nachbarn, die den Schlüssel haben. Ämter, Versorger, Versicherungen. Zählerstände. Ein Briefkasten, der überläuft.

Jede einzelne Sache ist machbar. Alle zusammen sind ein zweiter Job – und Sie machen ihn von weit weg, ohne die Leute vor Ort zu kennen.

Wie es stattdessen läuft

Christian Gottschling ist telefonisch erreichbar, wenn Erben die Wohnung in Essen aus der Ferne auflösen
Wenn Sie weit weg wohnen, läuft vieles über Telefon, Fotos und kurze Nachrichten. Christian Gottschling ist dabei Ihr fester Ansprechpartner in Essen.

Es gibt einen Ansprechpartner in Essen. Nicht fünf Firmen, die Sie selbst koordinieren müssen. Einer.

Die Schlüsselübergabe passiert einmalig. Entweder geben Sie den Schlüssel bei einem Termin ab, oder der Zugang wird über eine Vollmacht geregelt. Danach müssen Sie nicht mehr für jede Tür anreisen.

Was in der Wohnung passiert, sehen Sie in Bildern. Fotos aus jedem Raum, dazu kurze Videos, wenn eine Situation schwer zu erklären ist. Schränke offen, Keller, Dachboden. Sie sehen den Zustand, ohne davor zu stehen.

Abgestimmt wird per Telefon oder Nachricht. Kurze Fragen, kurze Antworten. „Kommt der Schrank weg?“ – „Ja.“ „Der Karton mit den Briefen?“ – „Bitte aufheben.“

So entstehen Entscheidungen ohne Anreise. Sie entscheiden abends nach der Arbeit, nicht im Auto auf der A40.

Was Sie trotzdem einmal selbst machen sollten

Vieles geht aus der Ferne. Ein Punkt geht besser vor Ort.

Viele Erben wollen die Wohnung noch einmal sehen, bevor sie leer ist. Nicht, um zu kontrollieren. Sondern um Abschied zu nehmen. Noch einmal in der Küche stehen. Noch einmal den Geruch im Flur haben. Das ist kein organisatorischer Schritt, aber oft der wichtigste.

Das ist jederzeit möglich. Termine lassen sich so legen, dass Sie einmal kommen und in Ruhe durch die Wohnung gehen, bevor geräumt wird. Wenn Sie das nicht möchten, ist das genauso in Ordnung. Nicht jeder braucht diesen Moment, und niemand muss ihn sich abringen.

Wertsachen und persönliche Dinge

Aus der Ferne ist die größte Sorge meist nicht der Sperrmüll. Sie lautet: Was passiert mit den Dingen, die zählen?

Deshalb wird vor der Räumung dokumentiert. Jeder Raum wird fotografiert. Schmuck, Uhren, Münzen, Bargeld, Bilder, Papiere und alles, was Wert haben kann, landet auf einer Liste.

Diese Fotos und diese Liste bekommen Sie. Wenn es mehrere Erben gibt, bekommen alle dasselbe.

Erst danach wird entsorgt. Nichts verschwindet, bevor Sie es gesehen haben.

Persönliche Erinnerungsstücke werden getrennt vom Rest behandelt. Fotoalben, Briefe, der Ring, das Besteck, die Uhr. Diese Dinge werden zur Seite gelegt und Ihnen zugeschickt. Wenn Sie noch nicht wissen, was damit passieren soll, können sie auch zwischengelagert werden. Sie müssen nicht am Telefon entscheiden, was Sie für immer behalten wollen.

Verkauf ohne ständige Anreise

Ist die Wohnung leer, folgt der Rest. Kleine Instandsetzungen, damit die Immobilie sich zeigen lassen. Danach Bewertung und Verkauf.

Auch dafür müssen Sie nicht ständig nach Essen kommen.

Unterlagen werden beschafft: Grundbuchauszug, Teilungserklärung, Protokolle der Eigentümerversammlung, Energieausweis, Nebenkosten. Diese Papiere liegen oft bei der Hausverwaltung, beim Amt oder in der Wohnung selbst. Das lassen sich vor Ort erledigen.

Besichtigungen führt Ihr Ansprechpartner. Sie bekommen berichtet, wer da war und wie die Rückmeldungen sind.

Für die Beurkundung beim Notar gibt es je nach Situation Wege, die Ihnen die Reise ersparen – etwa über eine Vollmacht oder über einen Notar an Ihrem Wohnort. Was in Ihrem Fall geht, sagt Ihnen der Notar verbindlich.

Das Wichtigste in Kürze

Eine Immobilie in Essen geerbt zu haben, während Sie woanders lebst, bedeutet nicht, dass Sie Ihr Leben für Monate umbauen müssen.

Ein Ansprechpartner vor Ort. Schlüssel einmal übergeben oder per Vollmacht geregelt. Fotos und kurze Videos aus jedem Raum. Wertliste, bevor etwas entsorgt wird. Persönliche Dinge zur Seite gelegt und verschickt. Danach Instandsetzung, Bewertung und Verkauf.

Und wenn Sie einmal selbst da sein möchten, um sich zu verabschieden, wird der Termin danach geplant. Erreichbar unter 0201-45875433.

Sprechen Sie einmal kurz mit jemandem, der das jede Woche macht

Zehn Minuten am Telefon reichen meistens, um zu klären, was in Ihrem Fall der nächste sinnvolle Schritt ist. Danach entscheiden Sie in Ruhe – ganz ohne Verpflichtung.

Christian Gottschling, Ihr Ansprechpartner für Nachlassauflösungen in Essen

Christian Gottschling

Ihr Ansprechpartner in Essen

0201-45875433

Montag bis Freitag 9 bis 19 Uhr, samstags nach Absprache. Wenn niemand rangeht, sprechen Sie kurz auf die Mailbox – Sie werden zurückgerufen.

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