Ein Mehrfamilienhaus im Norden von Essen. Erster Stock, zwei Zimmer, Küche, Bad. Die Wohnung gehörte Ihrer Tante, sie hat sie damals gekauft. Im Flur stapeln sich Zeitschriften, im Schlafzimmer steht ein Kleiderschrank aus dunklem Holz. Unten im Keller gibt es einen Verschlag mit Nummer, oben unterm Dach eine Kammer voller Koffer. Vor der Tür ist jeder Parkplatz belegt. Sie wohnen mehrere Stunden entfernt. So sieht eine Nachlassauflösung in Altenessen oft aus.
Ein Stadtteil, der um die Zechen herum gewachsen ist
Altenessen hat keinen alten Dorfkern, von dem aus alles gewachsen ist. Die Bebauung entstand rund um die Zechen, die verstreut im Gebiet lagen. Zeche Carl, Zeche Anna, Zeche Fritz-Heinrich und andere. Deshalb wirkt der Stadtteil bis heute wie mehrere Nachbarschaften nebeneinander.
Das sieht man den Häusern an. Es gibt Zechenhäuser mit Gauben im Dach, die dicht an dicht stehen. Es gibt Siedlungshäuser aus der Nachkriegszeit mit einfachem Satteldach und niedrigem Kniestock. Und es gibt späteren Geschosswohnungsbau mit Flachdach. Insgesamt ist dichter gebaut als im Essener Süden, mit vielen Mehrfamilienhäusern. Steile Hanglagen finden Sie hier nicht.
Für eine Wohnungsauflösung in Altenessen bedeutet das ganz praktisch:
Die Wege sind kurz, aber schmal. Enge Treppenhäuser, oft ohne Aufzug. Türen, durch die eine große Schrankwand nur zerlegt passt. In alten Häusern liegen Holzbalkendecken, die nicht beliebig belastbar sind.
Der Keller gehört meist allen im Haus. Jede Wohnung hat einen Verschlag, manchmal auch zwei, und oft weiß niemand mehr genau, welcher dazugehört. Dasselbe gilt für Dachkammern. Das wird vor dem Räumen geklärt, damit nichts geleert wird, was einem Nachbarn gehört.
Und dann das Parken. An den Straßen steht Auto an Auto. Ein Räumfahrzeug braucht Platz möglichst nah am Eingang. Dafür wird rechtzeitig eine Halteverbotszone eingerichtet, statt am Räumtag zu improvisieren.
Erst sichten, dann räumen

Zuerst wird alles einmal in Ruhe angesehen. Wohnung, Kellerverschlag, Dachkammer, falls vorhanden auch Garage oder Innenhofschuppen.
Dabei entsteht ein Fotoprotokoll. So können Sie auch aus der Ferne sehen, wie es aussah und was da war. Alles mit Wert kommt auf eine Wertliste: Möbel, Schmuck, Uhren, Münzen, Bilder, Sammlungen, Werkzeug. Die Liste bekommen Sie, bevor geräumt wird.
Persönliche Dinge werden gesichert und Ihnen übergeben. Fotoalben, Briefe, Urkunden, Sparbücher, Rentenunterlagen, Ausweise, alte Arbeitspapiere. Gerade in Bergmannshaushalten liegen solche Papiere oft verteilt in Schubladen, Nachttischen und Blechdosen.
Getrennt behandelt wird alles, was nicht in den Container darf. Farben, Lacke, Verdünner, Batterien, Spraydosen, Leuchtstoffröhren. Das wird eigens erfasst und eigens entsorgt.
Am Ende wird die Wohnung besenrein übergeben.
Nur Eigentum – Mietwohnungen gehören nicht dazu
In Altenessen wird viel zur Miete gewohnt. Deshalb hier ganz offen und ohne Umschweife: Dieses Angebot gilt ausschließlich für Eigentumswohnungen und Häuser, die der verstorbenen Person gehört haben oder die der Person gehören, die ins Pflegeheim zieht. Also für Objekte, die im Grundbuch stehen.
War die Wohnung gemietet, ist das hier nicht die richtige Adresse. Das ist keine Ablehnung, sondern schlicht der falsche Weg für Sie. Bei einer Mietwohnung sind Kündigung, Räumung und Übergabe Sache zwischen Ihnen und der Vermieterin oder dem Vermieter. Meist gibt es dort feste Fristen und feste Vorgaben zum Zustand. Eine reine Entrümpelungsfirma ist in diesem Fall günstiger und schneller als ein Anbieter, der Räumung, Instandsetzung und Verkauf zusammen anbietet. Sprechen Sie am besten zuerst mit der Hausverwaltung.
Auch normale Umzüge gehören nicht dazu. Wer von einer Wohnung in die nächste zieht, ist bei einer Spedition besser aufgehoben. Hier geht es immer um Haushalte, die endgültig aufgelöst werden.
Was danach mit der Immobilie passiert
Gehört die Wohnung oder das Haus zum Nachlass, geht es nach dem Räumen weiter. Zuerst die Instandsetzung: Böden, Tapeten, Malerarbeiten, kleinere Reparaturen. Was sinnvoll ist, wird vorher besprochen. In älteren Mehrfamilienhäusern lohnt oft nur das, was Käufer wirklich sehen.
Danach wird bewertet und verkauft, alles aus einer Hand.
Der Markt in Altenessen ist stark von Eigentumswohnungen geprägt. Käufer sind sowohl Leute, die selbst einziehen wollen, als auch Käufer, die vermieten. Für beide zählt die Anbindung, und die ist gut: Bahnhof Essen-Altenessen, die Stadtbahnlinien U 11 und U 17, dazu die B 224 mit Anschluss an die A 42. Zum Einkaufen gibt es das Allee-Center an der Altenessener Straße. Grün gibt es mit dem Kaiser-Wilhelm-Park und dem Spindelmannpark ebenfalls. Was ein einzelnes Objekt wert ist, hängt am Zustand, an der Etage und am Haus selbst und wird erst nach der Besichtigung gesagt.
Kurz zusammengefasst
Altenessen ist rund um die alten Zechen gewachsen, dicht bebaut und von Mehrfamilienhäusern geprägt. Enge Treppenhäuser, Gemeinschaftskeller und knappe Parkplätze bestimmen, wie eine Entrümpelung in Essen Altenessen abläuft. Gesichtet und fotografiert wird zuerst, Wertvolles und Persönliches bekommen Sie in die Hand, danach folgen Instandsetzung, Bewertung und Verkauf. Wichtig bleibt: Das gilt nur für Eigentum, nicht für Mietwohnungen. Wenn die Wohnung im Grundbuch steht, erreichen Sie Christian Gottschling unter 0201-45875433.
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